Während Autofahrer in Deutschland unter kräftig gestiegenen Spritpreisen ächzen, beschert die Entwicklung den großen Ölkonzernen Milliardengewinne. Die Branchenriesen Aramco, ExxonMobil, Chevron, Shell, TotalEnergies, BP und Equinor im zweiten Quartal 2026 zusammen 84 Milliarden Dollar. Im Vorjahresvergleichsquartal waren es noch rund 45 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Zuwachs um fast 87 Prozent.
Treiber beider Entwicklungen ist der infolge des Iran-Kriegs stark gestiegene Ölpreis. Während sich die höheren Rohstoffkosten an den Tankstellen rasch bemerkbar machten, profitierten die Förderkonzerne von höheren Verkaufserlösen. Für Verbraucher wird die Krise damit zur Belastung, für die Ölbranche zu einem immer lukrativeren Milliardengeschäft.



